Jede Dorfliebe ist anders. Und genau das macht sie aus.

22.09.2026

Jonathan Grunwald bei der „Dorfliebe" der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berkum

Auf dem St. Florian Grillplatz der Freiwilligen Feuerwehr in Wachtberg-Berkum traf sich in der vergangenen Woche eine bunte Runde aus Anwohnerinnen und Anwohnern zu einer ganz besonderen Form des politischen Gesprächs: der „Dorfliebe" der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Kein Podium, kein Vortrag – stattdessen offener Austausch auf Augenhöhe, bei kühlen Getränken und Grillwurst.

Grunwald betonte, dass bei einem solchen Abend gerade auch die Menschen im Mittelpunkt stehen, die sich ehrenamtlich für die Menschen in ihrer Heimat einsetzen:

„Das hier ist nicht einfach nett und lieb. Ihr Einsatz im Verein oder in der Nachbarschaft stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht unsere Demokratie widerstandsfähiger. Deshalb ist es wichtig, dass wir zusammenkommen, zuhören und gemeinsam überlegen, wo vor Ort in unseren Städten und Dörfern der Schuh drückt und wie wir unser Zusammenleben gestalten wollen."

Schnell zeigte sich: In Berkum geht es derzeit – wie vielerorts – um Bildung. Wo finden die neuen ABC-Klassen ihren Platz? Welche Herausforderungen bringen PISA-Bericht und Lehrkräftemangel mit sich?

Und was läuft bereits richtig gut? Geteilt wurde die Freude über zwei neue Schulgebäude, die neu gegründete Robotic-AG sowie das regionale Netzwerk „Life Teach Us". Beispiele wie diese zeigen, wie viel bereits vor Ort passiert, wenn Menschen zusammenarbeiten. Bürgermeister Swen Christian und Jonathan Grunwald ergänzten sich dabei nahtlos: der eine mit dem Blick aus dem kommunalen Alltag, der andere mit den landespolitischen Rahmenbedingungen. Am Ende waren sich die Organisatoren Dr. Ulrike Hospes und Prof. Dr. Martin Reuber einig: „Das war die bildungslastigste Dorfliebe, die wir je hatten. Danke für Ihr Kommen und die engagierte Diskussion."