NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur und Landtagsabgeordneter Grunwald im Austausch mit der Wirtschaft vor Ort

17.03.2026

Königswinter/Bad Honnef – Der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Jonathan Grunwald hat gemeinsam mit der NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur die ZERA GmbH in Königswinter-Oberpleis sowie die den Technologiekonzern Hitachi Energy in Bad Honnef besucht.

In Königswinter informierten sich Grunwald und Neubaur im Gespräch mit Geschäftsführer Horst Joachim Wächter über die Arbeit der ZERA GmbH. Das Unternehmen entwickelt hochspezialisierte Systeme zur Erzeugung, Messung, Prüfung und Kalibrierung elektrischer Größen – zentrale Technologien für Energieversorger sowie Betreiber von Ladeinfrastruktur. Besonderes Interesse galt einer gemeinsam mit der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg entwickelten Lösung zur Prüfung der Normgerechtigkeit von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die Patentanmeldung wurde im Rahmen des Landesprogramms „innovation2business“ begleitet und steht beispielhaft für die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. „Innovationen entstehen dort, wo Know-how, Unternehmergeist und gute Rahmenbedingungen zusammenkommen. Genau das sehen wir hier in Königswinter“, so Grunwald unmittelbar nach dem Gespräch.

Im Anschluss führte der Termin nach Bad Honnef zum Transformatorenwerk von Hitachi Energy. Im Mittelpunkt stand die derzeit laufende Werkserweiterung in Höhe von rund 30 Millionen Euro, mit der das Unternehmen seine Produktionskapazitäten verdoppelt. Werksleiter Kay Kruse führte die Delegation aus Ministerium, Unternehmensleitung, kommunaler Politik und Presse durch die Produktionshallen und erläuterte die technologische Bedeutung sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts. Die in Bad Honnef produzierten Leistungstransformatoren sind ein zentraler Bestandteil moderner Stromnetze und damit unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende. Mit der Investition stärkt Hitachi Energy seine Wettbewerbsfähigkeit und setzt zugleich ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Bad Honnef.

„Die Beispiele aus Königswinter und Bad Honnef zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke in unserer Region steckt. Diese Potenziale gilt es gezielt zu unterstützen und weiter auszubauen“, so das Plädoyer des Abgeordneten für den südlichen Rhein-Sieg-Kreis.

Der Diplom-Volkswirt und CDU-Politiker legt einen seiner inhaltlichen Schwerpunkte bewusst auf das regionale Unternehmertum und eine starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft. Mit Formaten wie dem Unternehmerlunch und der „Drachenfelser Perspektive“ schafft er regelmäßig Räume für den direkten Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort. Diese Dialogformate will Grunwald im Sommer und Spätherbst dieses Jahres gezielt fortsetzen.