100 Jahre Heimatverein Siebengebirge

12.01.2026

Anlässlich des 100. Geburtstags des Heimatvereins Siebengebirge wurde Landtagsabgeordneter Jonathan Grunwald eingeladen, ein feierliches Grußwort zu sprechen.
Zweck des Vereins ist es, Wissen über den Siebengebirgsraum zu vermitteln – Geschichte und Kultur zu erforschen, zu pflegen und lebendig zu halten. Neben dem Vorsitzenden Burkhard Rinkens engagieren sich über 280 Mitglieder im Verein, die das Heimatgefühl im Siebengebirge stärken möchten. Zur Feier des Tages war die Empfangshalle im Königswinterer Siebengebirgsmuseum reichlich gefüllt.

„Ich danke Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Arbeit für die Geschichte, Kultur und Identität des Siebengebirges. Sie pflegen und stärken das Heimatgefühl im Siebengebirge und geben damit Sicherheit, Hoffnung und Zuversicht. Aber nicht nur das – Sie arbeiten wissenschaftlich und forschen an unserer Heimat. Somit schaffen Sie ein Nachlass zum Studieren und zum Nachlesen für die Generation nach uns. Sowohl finanziell als auch ideell unterstützen Sie diesen wunderbaren Ort. Was Sie für Königswinter und die Region leisten, verdient unser aller Dank und Anerkennung!“, betont Jonathan Grunwald.

Mit Blick auf die Veranstaltung hat er sich vertieft mit dem Wort Heimat befasst: „Für viele steht es in Verbindung mit dem Ort der Herkunft oder Kindheit. Für andere hängt es vielleicht mit Brauchtum, Schützenfesten, Karneval zusammen. Für mich ist Heimat mehr als nur ein Ort, Heimat ist ein Gefühl und stiftet Identität. Die Spitze des Ölbergs und der Drachenfels symbolisieren für mich dieses Gefühl als eine Art emotionaler Ankerpunkt.“, so Grunwald.
Weiter erklärt er: „Egal, wo ich in den letzten Jahren mit meiner Familie gewohnt habe, ich habe mich immer zuhause gefühlt – aber eben nie heimisch. Das Gefühl von Zuhause und Heimat, das erlebe ich nur hier in unserem Siebengebirge.“

Er beendet die Rede mit einem kurzen musikalischen Einschub von „Heimat es“ der Kölner Karnevalsband Paveier.

„Heimat es jo nit bloß e Woot nur

Heimat es do wo du nit abseits stehs

Heimat es die Sprooch un sin die kölsche Leeder

Heimat es do, wo de glöcklich bes“ (Paveier)